Kontakt-, Informations- und Präventionsstelle
gegen sexualisierte Gewalt
an Mädchen und Jungen im Rhein-Erft-Kreis

Beratung und Hilfestellung

Die Angebote von FREIO entwickeln sich kontinuierlich aus den Bedürfnissen der aktuellen Arbeit:

• konkrete Fallberatungsarbeit
• Team-Fortbildung im KiTA-Bereich mit nachfolgender Begleitung
• Besuchsbegleitung von Kindern
• Projekt »Selbsthilfegruppe«
• Unterstützung der AK’s des Rhein-Erft-Kreises
• Beratungsangebote, professionelle Krisenintervention und Vermittlung in Therapie
• Beratung von sexueller Gewalt betroffenen Jugendlichen
(Jungen und Mädchen)
• Beratung von Bezugspersonen von betroffenen Kindern
(Mütter/Pflegeeltern/LehrerInnen/ErzieherInnen)
• Beratung von Fachkräften in Kindergarten und Schule bei vermuteter sexualisierter Gewalt und nach Aufdeckung
• Beratende Begleitung bei vermuteter sexualisierter Gewalt mit Präventionsmaterial

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16. Januar 2010 | "Sicher chatten und surfen"
Sicherheit für Kids im Internet - Kostenlose Eltern-Informationsveranstaltung im Medio, Bergheim mit dem Theaterstück "Click it".
14.00 Uhr - 19.00 Uhr
Referenten:
Frau Dr. Schmitz, Dipl. Psycholgin, Caritas-Beratungsstelle
Herr Wolff, Opferschutzbeauftragter Rhein-Erft-Kreis

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2009 | Elterninformationsabende
Auch in diesem Jahr finden wieder Elterninformationsabende statt. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail.

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2008/2009 | Projekt "Mein-Ich-Mir"
an der Peter-Petersen-Förderschule
Selbstbehauptungskurs für Mädchen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail.

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2008 | Schuljahr 2008/2009 "Mein - Ich - Mir "(MIM)
Peter-Petersen-Förderschule
Selbstwahrnehmung, Selbstauseinandersetzung, Selbstbild und Selbstskulptur

Ausgangssituation
In ausführlichen Gesprächen mit Personal der Förderschule wurde deutlich, daß sich Förderschule zunehmend außerschulischen PartnerInnen öffnet und immer mehr die Multiprofessionalität in den Mittelpunkt stellt. Das spezifische und innovative Projekt "Mein-Mich-Mir" findet sich in diesem Ansatz hervorragend ein, kann aber von Schule allein nicht umgesetzt werden. Sie ist diesbezüglich auf die Unterstützung von "außen" dringend angewiesen. Die Praxis zeigt, daß Prävention im "Behindertenbereich" nur stattfindet, wenn einzelne Lehrer/innen sich des Themas annehmen und sich dafür stark machen. Häufig handelt es sich um kurze Lehreinheiten von 6-8 Stunden pro Schuljahr. Der Förderung des Selbstbewusstseins, der Selbstwahrnehmung, der Identität, der Geschlechtsrollenstereotypen sowie der Individualiät und der Kreativität kann nur unzureichend Rechnung getragen werden. Coaching zum Thema "sexueller Missbrauch" existiert in der Schule nur, wenn FREIO (federführend im Rhein-Erft-Kreis) dazu kontaktiert wird. Die Zusammenarbeit mit den Leher/innen reicht selten über ein Erstgespräch hinaus. Durch dauerhafte Angebote von FREIO vor Ort, besteht zusätzlich die Möglichkeit der Begleitung in einem konkreten Fall. Beratung für betroffene Kinder und Eltern sowie Lehrpersonen vor Ort ist von FREIO ehrenamtlich nur in einem begrenzten Umfang leistbar. Da präventive Arbeit gleichzeitig aufdeckende Arbeit bedeutet, würde ein wichtiger zusätzlicher Baustein der Präventionsarbeit durch die Präsenz unseres neuen Projektes bereitgestellt.

Zielsetzung
Mädchen stärken, schützen, fördern und helfen. Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der Wahrnehmung von Gefühlen, Selbstbewusstsein, Individualität und Kreativität. Förderung der ganzheitlichen Entwicklung und Selbstentfaltung der individuellen Persönlichkeit. Vermittlung von geschlechtsspezifischem Rollenverständnis. Erlangen sozialer Kompetenzen (z.B. Gruppenintegration/-behauptung). Stärkung der Kompetenz von Lehrpersonal vor Ort. Förderung der Zusammenarbeit von Lehrpersonal mit außerschulischen Partnern. Zeitnahe und konkrete Hilfestellung für Mädchen in Notsituationen. Konkrete Hilfestellung bei Beratungsbedarf eines Mädchens. Vermittlung von Informationen über die Psychodynamik, Symptome und Täterstrategien bei sexueller Gewalt. Erarbeitung von Problemlösungsstrategien, die Rollenklarheit und Handlungssicherheit vermitteln. Reflexion des eigenen Verhaltens und der eigenen Auseinandersetzung mit Macht, Gewalt und sexueller Gewalt Konkrete Fallberatungsarbeit.

Praktische Umsetzung des Projektes
Auf der Basis der heilpädagogisch begründeten Kunsttherapie findet das Projekt seine Umsetzung. In diesem Projekt geht es darum, sich künstlerisch/ kreativ und intensiv mit der eigenen Person und der Kleingruppe auseinander zu setzen. Leider sind gerade "behinderte" Menschen und insbesondere "behinderte" Frauen oft Opfer von Gewalt bzw. sexualisierter Gewalt. Daher müssen gerade diese Mädchen über die Möglichkeiten von Grenzverletzungen ihnen gegenüber aufgeklärt werden und in einem geschützten Kurs über ein Schuljahr sind solche Themen gut aufgehoben und können gleichzeitig künstlerisch bearbeitet werden. Des Weiteren wird ihre Wahrnehmung dahingehend geschult, Gefahren und Grenzverletzungen zu erkennen und welche Handhabungen sie zu ihrem Schutz haben. Da an der Schule eine ungleich höhere Anzahl männlicher Jugendlicher zur Schülerschaft gehören, benötigen die Mädchen einen eigenen "Raum" (Gruppe), in dem sie sich ungestört mit sich selbst beschäftigen können.

Unsere Zielgruppe sind Mädchen im Alter von 14-18 Jahren. Das Angebot soll einmal wöchentlich über ein Schuljahr jeweils zwei Zeitstunden stattfinden. Einmal monatlich steht Frau Stamer für die Dauer von einer Zeitstunde für Beratung/Coaching von Lehrpersonen sowie Eltern und Mädchen zur Verfügung. Vor Beginn des Projektes findet ein Elternabend statt.

Das hier beschriebene Angebot verbindet präventive Arbeit und Bildungsarbeit an Schulen und zeigt einen Weg des vernetzten Handelns von Jugendhilfe und Schulpädagogik. Ein innovativer Ansatz als Bündelung aller Kräfte, um Kinder gut auf ihr Leben vorzubereiten und um sie als schwächste Glieder in einer Zeit der schnellen Entwicklungstempi, im Verdrängungswettbewerb und in einem durch zunehmend strukturelle Gewalt geprägtes Umfeld stark machen zu können und zu schützen.

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2007 | Schuljahr 2007/2008 "Kreative Zauberei"
"Kreative Zauberei oder wie werde ich mutiger und stärker"
Einjähriger Selbstbehauptungskurs und Präventionsangebot an drei Grundschulen im Rhein-Erft-Kreis im Auftrag von FREIO e.V.


Seit über zehn Jahren bietet FREIO im Rhein-Erft-Kreis Beratung und Informationen zum Thema sexueller Missbrauch an. Die "Petze"-Ausstellung (Prävention an Spielstationen) an Grundschulen im Jahr 2006 hatte gezeigt, dass kompetente Beratung, Informationen und Hilfen erforderlich sind. Spezifische, präventive Arbeit zum Thema wurde zwar gewünscht, aber die Mittel fehlten.
Die fachliche Kompetenz, langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und die Freiberuflichkeit von Dipl. Heilpädagogin und Kunst- sowie systemische Familientherapeutin Frau Kirsten Stamer gaben FREIO die Möglichkeit, Prävention vor Ort anzubieten. Erstmalig wurde mit diesem Projekt bundesweit von einem Verein ein präventives/ beratendes Angebot über einen längeren Zeitraum (ein Schuljahr) in Grundschulen angeboten. Wichtig hierbei waren neben der Kontinuität des Angebotes die zusätzliche Möglichkeit der Beratung sowohl für Lehrpersonen, Eltern als auch für die Schülerinnen und Schüler. Das so durchgeführte Projekt gefördert von Mitteln der RWE Jugendstiftung und der KSK Sozialstiftung war bundesweit einmalig.

Zielgruppe waren Mädchen und Jungen in der 3. bzw. 4. Grundschulklasse sowie deren LehrerInnen und Eltern. Ziel des Präventivangebotes war die Förderung von:
ganzheitlicher Entwicklung
Selbstentfaltung der individuellen Persönlichkeit
positiver Selbstbilder
sozialer Kompetenz ( z. B. Gruppenintegration / - behauptung)
psycho-physischer Belastbarkeit
emotionalen und sozialen Entfaltungsmöglichkeiten

Ziele der Beratung waren: Vermittlung von Informationen über die Psychodynamik, Symptome, Täterstrategien bei sexueller Gewalt, Erarbeitung von Problemlösungsstrategien, die Rollenklarheit und Handlungssicherheit vermitteln, konkrete Fallberatungsarbeit, Reflexion des eigenen Verhaltens und der eigenen Auseinandersetzung mit Macht, Gewalt und sexueller Gewalt (ggf. eigene Betroffenheit) Konkrete Hilfestellung bei Beratungsbedarf eines Kindes.

Ausstellung am 11. September 2008 im Kreishaus in Bergheim. Die hier ausgestellten "Gefühlsskulpturen" und weitere Arbeiten waren während diesem Projekt entstanden. Die Skulpturen wurden zu Gunsten des Vereins versteigert.


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2005 | Petze-Ausstellung "Echt Klasse"


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2005 | Stiftungsgelder für Präventivangebot
Durch die großzügige Unterstützung des Bruno- und Anneliese Steinborn-Fonds ist FREIO in der Lage, Kinder mit dem Präventivangebot "Farbenspiel" zu fördern.
Hierbei handelt es sich um heilpädagogisch begründete Kusttherapie, welche in besonderem Maße die kreativen Ressourcen der Kinder stärkt. Ein positives Selbstbild, gesundes Selbstbewußtsein und soziale Kompetenzen werden gleichsam als präventive Kräfte gegen gewalttätige Übergriffe, Suchtmittelabhängigkeiten und psychisch/psychosomatische Auffälligkeiten gefördert.

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2005 | Großzügige Förderung
Bei seiner Arbeit ist der Verein FREIO auf Unterstützung durch Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen angewiesen. Ein gutes Stück zur Sicherung der Kontinuität in der Arbeit hat in diesem Jahr die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln beigetragen. Damit kann Freio seine erfolgreiche Arbeit bei der Betreuung, Beratung und Begleitung von Jugendlichen fortführen.


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2005 | Infogespräche bei Stadtteil-Rallye
Anfang Juni hat FREIO an der Stadtteilrallye in Bergheim–Zieverich teilgenommen. An dieser Rallye haben drei weiterführende Schulen aus dem Statteil teilgenommen. Schülerinnen und Schüler sollten dabei Institutionen und Organisationen in ihrer näheren Umgebung erkunden und kennenlernen.
In den FREIO-Vereinsräumen konnten die Jugendlichen im kleinen Rahmen von Kirsten Stamer Informationen zum Thema sexualisierte Gewalt erhalten und Fragen dazu erörtern.

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2002 | "Drehen sie sich um, Frau Lot;
Kunstausstelllung im Theater im Walzwerk

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2000 | "Leid- und Leitbilder"
Informationsabend mit Dipl. Psych. Ulfert Böhme zum Thema "Sexuelle Gewalt gegen Jungen"

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